Compliance Management – Was steckt dahinter?

enaioDass wir uns Gesetze geben, die unser Zusammenleben erträglich gestalten sollen, erfahren wir von Kindesbeinen an. In unserem Geschäftsleben sind es inzwischen über 80.000 Regeln, die es zu beachten gilt – von GDPdU bis zu internen Sprachregelungen. Compliance Management soll uns dabei helfen.

Was ist Compliance Management eigentlich? Im Prinzip ganz einfach: Die Gestaltung von Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung von Spielregeln. Aber da kommt dann gleich die nächste Frage: Warum ist es so wichtig, Spielregeln einzuhalten? Auch diese Antwort ist eine offensichtliche: Damit wir einander vertrauen können. Ohne Vertrauen wird sich eine Gemeinschaft deutlich schwerer entwickeln können.

Einhalten von Spielregeln

Nach der Jahrtausendwende ist eine Reihe von großen Firmen aufgefallen, die höhere Summen an Strafgeldern aufgrund von Regelverletzungen des einen oder anderen umtriebigen Managers zahlen mussten. Ein Reputationsverlust ging damit einher. So haben die Geschäftsführer damit begonnen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und haben Compliance Manager eingesetzt. Manche Bank nennt mehrere hundert.

Die Verantwortung der Geschäftsführer

Damit das Überleben von Unternehmen stärker abgesichert wird, speziell aus Sicht von Shareholdern, ist 2009 der Deutsche Corporate Governance Kodex aktiviert worden. Damit wurde der Compliance-Gedanke als Standard guter Unternehmensführung definiert: Die Geschäftsleitung hat für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmerischen Leitlinien zu sorgen. Ein Geschäftsleitungsorgan, das sich daran nicht hält, verstößt gegen seine Sorgfaltspflichten (§ 43 Abs. 1 GmbHG bzw. § 93 Abs. 1 S. 1 AktG) und handelt womöglich sogar ordnungswidrig (§ 130 OWiG).

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