Nebenwirkung der DSGVO

nebenwirkungenZweifelsohne hatten die geistigen Väter und Mütter der DSGVO nur das Beste beabsichtigt, als sie den Schutz der personenbezogenen Daten europaweit einführten. Man könnte geneigt sein zu behaupten, je besser etwas geschützt ist, desto sicherer ist es auch.

In dieser Woche wurde in den niederländischen Medien die Aussage eines Versicherungsunternehmens zum Thema DSGVO veröffentlicht. Anlass war ihr eigener Bericht zur Cyberkriminalität, in dem auf die Tendenz der letzten zwei Jahre (2016 und 2017) eingegangen wurde. Im Jahr 2017 hat sich die Anzahl der Cyberkriminalitätsfälle europaweit vervierfacht. Die Ransomware-Fälle (also wo Computer und Dateien „gegeiselt“ werden) ist dabei von 16% auf 26 % gestiegen. Weiter war ein Anstieg beim Diebstahl von personenbezogenen Daten („Datenklau“), bei den Hackerangriffen und beim Identitätsbetrug festzustellen. Auffällig war, dass im Jahr 2017 acht neue Cyberkriminalitäts-Bereiche in der Statistik auftauchten.

Der Versicherer warnt Unternehmen vor den neuen Auswüchsen. Gerade durch die neue DSGVO sind die gespeicherten personenbezogenen Daten für Unternehmen noch wertvoller geworden und die Erpresser haben eine stärkere Verhandlungsposition wenn sie damit drohen die Daten zu veröffentlichen. Diese stärkere Verhandlungsposition der Kriminellen entsteht unter anderem dadurch, dass Unternehmen in die Enge getrieben werden können, denn die Datenaufsichtsbehörde kann Unternehmen eine Geldbuße auferlegen.

Besonders interessant für Cyberangriffe wären die Datenbanken bei Anwälten und Steuerberatern/Wirtschaftsprüfern wegen deren großen Datenmengen und der Qualität der erfassten Daten.

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